19. Das Gesetz der Resonanz & die Angst


Wir wissen es eigentlich alle ganz genau: Angst ist niemals ein guter Ratgeber. Angst erschafft Depressionen. Zuversicht, Hoffnung und Vertrauen hingegen sind genau das Gegenteil, der Antagonist von Angst. Und glauben Sie mir, man versucht uns alle bewusst über Angst zu steuern. Waren es im Mittelalter noch Fegefeuer und Hölle, die uns erschaudern ließen, um jede Menge Ablassbriefe verkaufen zu können und die Schafe eher wie Lämmer zur Schlachtbank zu führen, denken wir an die heiligen Kriege, geschieht das Ganze heute viel subtiler, in erster Linie über Medien und Politik. Wie kann ich einen Menschen dazu bekommen, alles zu tun, was ich will, am besten noch wann ich es will, wie ich es will und zu dem Preis, den ich will? Nur über Angst. Wenn der Onkologe vor Ihnen sitzt und sagt Ihnen ins Gesicht. „Wenn Sie die Chemotherapie nicht schon morgen anfangen, haben Sie nur noch wenige Tage zu leben“, müssen Sie schon gut informiert sein, ein gesundes Selbstbewusstsein besitzen und stark sein, um nicht auf diesem Trick reinzufallen, sondern sich erst einmal einen zweiten Rat einzuholen und sich Zeit für die Suche nach Alternativen und komplementären Behandlungsformen zu nehmen.

Man macht uns Angst vor Krankheiten, vor Seuchen, vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, wir haben Angst vor Inflation, Arbeitslosigkeit, davor unser Geld zu verlieren, vor Einbruch oder Diebstahl, vor dem Tod, Terror, Krieg, Unfällen, der Zukunft und… und… und…

Wir werden viel von Angst geleitet. Schalten Sie das Fernsehen an. Tatort, Krimis, Mord und Totschlag, Seuchen und Krankheit, alles da. Selbst in den Nachrichten kommen meist nur negative Beiträge.

Kennen Sie das Gesetz Der Resonanz? Wir alle kennen dieses Gesetz auch durch so Redewendungen wie: „So wie Du in den Wald rufst, so schallt es zurück.“ Johann Wolfgang von Goethe sagte dazu folgendes: „Die Geister, die ich rief, werd ich nicht mehr los.“ Oder in der Bibel (Hiob 3.25): „Was ich befürchtet habe, ist über mich gekommen“. Das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, wird zu unserer Realität. Wir bekommen niemals das, was wir uns wünschen, sondern immer das, woran wir fest glauben und mit Emotionen verbunden ist. Was glauben Sie, was in der Masse der Menschen passiert, wenn wir uns kollektiv auf Angst einstellen, uns die Angst umgibt? Ich glaube kaum, dass wir Güte, Nächstenliebe und Mitgefühl erhalten. Achten wir auf unsere Gedanken. Manche fragen mich dann, wieso ich so ein wahrheitssuchender Mensch bin? Ich benötige Klarheit, um klare und gute Entscheidungen im Leben treffen zu können. Wenn Sie in ihrem Beruf eine Entscheidung treffen müssen, sollte diese sicherlich nicht auf Unwissen oder falschen Tatsachen gründen, sondern auf tatsächlichen Fakten, denn nur dann können Sie die bestmögliche Entscheidung treffen, wie auch immer die benötigten Informationen aussehen können. Wir dürfen nur eines nicht tun, in die Angst gehen. Denn dann verstärken wir die Angst. Wenn ich mich mit dem völkerrechtswidrigen Krieg in Syrien befasse, und sehe, wie wir im Westen von den Medien belogen werden, wird mir schlecht. Durch die wahrheitsgemäße Information, durch Aufklärung und Einnahme der roten Pille (erkläre ich im nächsten Kapitel) fühle ich mich nicht fremdgesteuert, bin Herr meiner eigenen Gedanken, übernehme keine vorgefertigten und aufgezwungenen Denkmuster und treffe bessere Entscheidungen. Mein Fokus ist dabei nicht auf den Krieg gerichtet, sondern auf Frieden, auf ein friedliches Miteinander und der Hilfe für tatsächliche Kriegsflüchtlinge und als Form der Nächstenliebe.

Wenn Sie zwei Pendeluhren in einen Raum hängen, werden beide Pendeluhren nach ungefähr 30 Minuten tatsächlich in völligem Einklang miteinander schwingen. Sie sind in Resonanz gegangen. Schwingungen sind nicht sichtbar, aber wirksam. Wenn Sie eine Stimmgabel anstoßen und nebendran eine zweite größere oder kleinere Stimmgabel in der Hand halten, wird diese nichts tun. Halten Sie hingegen die gleiche Stimmgabel neben die Erste, wird auch die zweite Stimmgabel anfangen zu schwingen. Sie geht in Resonanz mit der Ersten. Gleiches zieht Gleiches an. Deshalb fühlen wir uns ja unter Gleichgesinnten so wohl, wir sind auf der gleichen Ebene, auf der gleichen Resonanz. Bei Menschen sprechen wir auch davon, dass wir auf der gleichen Wellenlänge sind. Schicken Sie einen blinden Menschen in einem roten Raum und anschließend in einen blauen Raum. Fragen Sie diesen Menschen anschließend, in welchem Raum es wärmer war. Er wird Ihnen fast immer den roten Raum benennen, obwohl er die Farbe nicht kennt und beide Räume gleich temperiert waren. Die Lichtresonanz, die Wellenlänge der Farbe Rot erzeugt tatsächlich in unserem Körper ein wärmeres Gefühl als das Spektrum der Farbe Blau. Auch, wenn wir die Farbe nicht wahrnehmen. Es ist also definitiv keine rein subjektive Bewertung oder ein subjektives Empfinden, die Wirkung dieser Spektren sind so und wirken auf alles.

Es wird Zeit, dass wir unseren Fokus von der Angst abwenden. Versuchen wir so zu sein wie Kinder. Sie kennen das sicherlich. Ein Kind fällt auf die Knie, im ersten Moment fängt es an zu weinen. Richten wir unseren Fokus auf das Weinen des Kindes, weint es noch stärker. Richten wir seinen Fokus auf einen positiven Umstand, lacht es wieder ganz schnell. Kinder können hervorragend negative wie auch positive Gefühle loslassen, sie hängen nicht in der Vergangenheit fest, sondern Leben im „Hier und Jetzt“. Wir können viel von unseren Kindern lernen. Genau so wenig leben Kinder aber auch in der Zukunft. Kinder sind vollkommen im Vertrauen mit sich und ihren Eltern. Genau da sollten wir wieder hinkommen. Wir leben so sehr in der Zukunft, in der Fiktion, statt einfach einmal mehr das Jetzt zu genießen. Das Jetzt ist tatsächlich das einzige real Existierende. Die Vergangenheit, genau wie die Zukunft sind nicht real.

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