47. Atlantis, die Heimat der Germanen?



Was auf Anhieb dem Leser von herkömmlichen Geschichtsbüchern wohl etwas an den Haaren herbeigezogen klingt, trägt tatsächlich unendlich viele Indizien in sich und wir können Hinweise darauf überall finden. Viele werden den Kopf schütteln und können sich das kaum vorstellen, gerade von unserem eigenen Volk, unseren Urahnen, dass es sich hätte wirklich so zutragen können. Aber öffnen Sie für diese Zeilen einfach mal Ihren Geist für Neues und lassen die Zeilen auf sich wirken. Hinterher können Sie ja immer noch sagen, dass es Nonsens ist. Ich möchte auch nicht sagen, dass es so war, ich möchte lediglich zum Denken anregen und eine neue Möglichkeit in unseren Köpfen entstehen lassen. Es gibt geschichtlich sicherlich viel in unseren Köpfen gerade zu rücken. Als Heinrich Schliemann meinte, zu wissen, wo Troja liegt, wurde er seitens sämtlicher Geschichtsforscher und Professoren angefeindet, verlacht und verhöhnt, und doch hat er uns eines Besseren belehrt.

In einer furchtbaren Sturmnacht soll Atlantis mit seiner Hauptstadt Basileia versunken sein, vielleicht war es aber auch eine furchtbar große Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Die Berichte von Plato umfassen lediglich rund 20 Seiten über Atlantis. Mittlerweile gibt es rund 25‘000 Bücher und Veröffentlichungen über das Thema. Man hat Atlantis schon fast überall vermutet, von Asien über das Mittelmeer und den Azoren bis hin zur Nordsee. Zur Nordsee?

Altägyptische Inschriften im Tempel von Medinet Habu aus der Zeit Ramses III. (1198-1167 v.Chr.) deuten darauf hin, dass die Seevölker von den Inseln und Festländern am „großen Wasserkreis“ im fernsten Norden kamen. Das deutet bereits auf die Nord- oder Ostsee hin. Es ist historisch belegt, dass zu dieser Zeit bereits Verbindungen von der Ostsee nach Ägypten existierten. Denken wir an den von den Ägyptern heißgeliebten Bernstein, der von der Ostseeküste stammte und über die Bernsteinstraße nach Ägypten gelangte. Die Bernsteinstraße lief an einer uns heute gut bekannten Stelle entlang. Dem Brenner-Pass. Dieser war ein Teil der Bernsteinstraße. Der Name Bernstein wurde in der Alpenregion auch als Brennstein bezeichnet, da man ihn anzünden kann, obwohl man dachte, es wäre ein Stein. Für die Ägypter erschien das höchst magisch, weshalb sie diesen Stein verehrten.



Abb. 04: Medinet Habu, Luxor Quelle: nefershapiland.de



Im Nord-, Ostseegebiet lagen nicht nur nach ägyptischer, auch nach griechischer und römischer Vorstellung die Enden der Erde und die Säulen des Himmels. Der Holsteinische Theologe J. Spanuth meint nach Jahrzehnten der Forschung und Expedition Atlantis auf Helgoland gefunden zu haben. Plinius nennt dieses Gebiet auch das Land der Hyperboreer. Die Heimat der „Phlst“ oder auch „Palusati“ oder auch „Philister“ genannt aus den ägyptischen Inschriften wird also dort vermutet.



Abb. 05: Weltkarte der Ägypter, Oben zu sehen die Säulen der Erde, Helgoland, Quelle hillig-lunn.de




Abb. 06: Helgoland, Quelle: Pixabay

Es gibt Abbilder von Figuren mit Federkronen und Griffzungenschwerter in Ägypten, die bis zum Eindringen der Nord- und Seevölker völl