54. Die Germania der Bronzezeit!





Nach Auffassung vieler Historiker hält man Phyteas von Massilia für einen der Ersten, welche über die Germanen berichten. Wir sprechen von der Zeit um 350 v. Chr. Ebenso erhält man viel Einsicht über die Germanen in der Schrift „Germania“ von Cornelius Tacitus und den Überlieferungen rund um die Zeitenwende von den Kimbern und den Teutonen. Viele von uns kennen noch den Ausruf bei Asterix und Obelix „Beim Teutates“. Bei den Kimbern handelt es sich eindeutig um die Bewohner des heutigen Gebietes der kimbrischen Halbinsel. Die kimbrische ist das Gebiet um Norddeutschland zwischen Hamburg und Lübeck und das angrenzende Dänemark bis zur Spitze. Rechts davon Kattegat und nördlich davon Skagerrak.


Wenn man sich jedoch die Aufzeichnungen von Platon ansieht, kommt man nach Verknüpfung vieler Punkte zu dem Schluss, dass dies eine noch frühere Berichterstattung über die Germanen der Bronzezeit darstellt. Jürgen Spanuth nannte es die „Germania der Bronzezeit“.


Wenn wir und die berühmten kreisrunden Bauten und Anlagen von Atlantis betrachten, finden wir heute noch solche Anlagen und Trojaburgen auf der ganzen Welt. Geologen gehen davon aus, dass vor einer weiteren großen Katastrophe, welche sich wohl einige tausend Jahre vor dem Phaeton-Unglück abspiele, die Nord- und die Ostsee besiedelt waren, also Festland waren. Funde am Meeresboden belegen dies relativ gut und eindeutig. Ebenso verhält es sich so, dass das heutige Wattenmeer eine einmalige geologische Konstellation darstellt. Die Wassertiefe der Nordsee zum Beispiel liegt bei durchschnittlich nur 95 Metern, bei Helgoland lediglich 56 Meter, im Ijsselmeer bei durchschnittlich 4,6 Metern. Auf einer der nächsten Abbildungen sehen die eine Karte der Nordsee. Von den hellblau gefärbten Gebieten ist davon auszugehen, dass diese einmal vollständig Festland waren.


Zur Zeit des großatlantischen Reiches wurden Ringstrukturen und Trojaburgen im ganzen Bereich des Reiches erbaut. So auch auf der Insel, die wir heute als Groß-Britannien kennen. Somit müssen wir unbedingt auf eine monumentale jungsteinzeitliche Anlage zu sprechen kommen, „Stonehenge“.


Stonehenge in Südengland bei Salisbury. Man könnte die überlieferten Bauwerke auf Atlantis auch durchaus als Geschwisterbau zu Stonehenge bezeichnen. Sämtliche Bauten auf Helgoland wurden durch den Phaeton zerstört, die Schlammflut war gewaltig und vernichtete viele Beweise bis in die heutige Zeit. Durch moderne Technik, Gentests, Mineralstoffanalysen etc…, konnte man zwischenzeitlich einige Funde wieder der Bronzezeit zuordnen. Diese Funde zwingen jedoch das bisherige Geschichtsdogma schwer ins Wanken.


Es passt einfach nicht mehr in die aktuelle Geschichtsfälschung, aber was nicht passt, wird ja bekanntlich passend gemacht. So datiert man schon mal schnell einige Funde um und versucht unangenehme Fragen zu unterbinden.


Wenn die Eisenzeit jedoch offiziell erst rund 1.200 vor Christus beginnt und im Mittelmeerraum seinen Ursprung haben soll, wir jedoch Funde aus Schleswig-Holstein haben, welche bereist Schmelzöfen zur Eisenverhüttung um 3.000 v. Chr. nachweisen, wird es schwierig das alte Narrativ aufrecht zu erhalten. Ebenso fand man dort Schmuckstücke, in welchen Eisen verarbeitet wurde, welche ebenso auf rund 3.000 – 4.000 vor Christus datiert waren. Wie ich in meinem letzten Buch ausführlich darüber berichtet habe passt das erste Auftauchen von Eisenverarbeitung am Mittelmeer um 1.200 vor unserer Zeitrechnung zu dem Zeitpunkt der Phaeton-Katastrophe und der anschließenden großen Völkerwanderung der Nordmeervölker in Richtung Kleinasien und Mittelmeer. Unser Volk brachte das Wissen um die Eisenverhüttung im Gepäck mit dorthin.


Einige der Inseln tauchten einige hundert Jahre vor der Zeitenwende wieder auf. Deren Schätze, zentralen Heiligtümer und Hügelgräber wurden dann jedoch von den Friesen geplündert.


Poseidon hatte zehn Söhne. Sein ältester Sohn war Atlas, welcher die Hauptinsel Basileia erhielt. Die weiteren Söhne erhielten auch eigene Königreiche im Verbund von Atlantis. Zweifelsfrei gehörte England auch dazu, was unzählige Funde aus der Jungsteinzeit und der Bronzezeit bestätigen. Stonehenge scheint ein der vielen Anlagen der Atlanter gewesen zu sein. Ausgehend von dem Wissen, dass die zehn Söhne aus fünf Geschwisterpaaren bestanden. Im Besonderen erhielte das älteste Geschwisterpaar Atlas und Gadeiros eine hervorgehobene Stellung. Und jetzt schauen wir uns einmal ganz genüsslich die fünf mächtigen Trilithen in Stonehenge an. Vier Trilithen mit einer Gesamthöhe von 6,10 Metern, und ein Trilith, der mittlere, mit 7,77 Metern. Der Trilith mit 7,77 Metern stellt das Geschwisterpaar Atlas und Gadeiro dar, die anderen vier Trilithen mit 6,10 die weiteren vier Geschwisterpaare.





Abb.: Die fünf Trilithen im Zentrum von Stonehenge



In Stonehendge beobachtete man nicht nur den Sonnenverlauf, auch wurde der Verlauf des Mindes intergiert. Man beobachtete den Punkt am Horizont, an dem der Mond aufgeht, stellte jedoch fest, dass dieser eine Pendelbewegung von 10 Grad ausführt. Alle 19 Jahre erscheint der Mond dann wieder am exakt gleichen Punkt. Wir sprechen hier von einem heute noch immer gleichen Mondrhythmus von 19 Jahren. Man verknüpfte also schon damals den Mondverlauf mit dem der Sonne. Ziel war die Bestimmung des gemeinsamen Zeitpunktes, indem Sonne und Mond gemeinsam am höchsten Wendepunkt am Horizont erscheinen. Man nennt es heute das „Lunisolarjahr“. Diodor von Sizilien beschrieb im 1. Jahrhundert vor Christus, dass im Hyperboreerland, also im Land über dem Nordwind, deren Gott alle 19 Jahre die Insel (Helgoland) besucht. Zu dieser Zeit stellen sich die Ausgangsstellungen der Sterne wieder her. Dies wurde von Menton, einem griechischen Astronomen 432 vor Christus bestätigt. Deshalb wird dieser Zeitraum heute noch das „Mentons Jahr“ genannt.


Doch jetzt wird es außerordentlich spannend. Denn, beobachten wir das zeitlich dokumentierte Auftauchen eines Lunisolarjahres in den Kulturen untereinander, erhalten wir einen Verlauf von Stonehendge bis nach China. Um 3.000 v. Chr. datiert man Stonehendge, zur Zeit Hammurabis in Babylon datiert man das erstmalige Beschreiben des Lunisolarjahres um 1.700 v. Chr., bei den Griechen um 432 v. Chr. und bei den Chinesen erst später. Das lässt einen Verlauf des Wissens von West nach Ost erkennen. Immerhin stammen die Worte für Mond, Sterne und Sonne nachweislich ebenso aus dem Indogermanischen. Von dem Wort Mond leiten sich auch das Wort Monat und das Wort Menstruation ab. Sie können mit mir zusammen erkennen, dass wir bei unseren Urahnen zur Megalithiker-Zeit unmöglich von Barbaren, einem unwissenden oder einem kulturlosen Volk sprechen dürfen.


Werfen wir nun einen Blick nach Newgrange in der Nachbarschaft von Stonehendge. Dort liegt in Irland ein Ganggrab mit einem großen Hügel. Durchmesser 85 Meter, Höhe 11 Meter. Vor dem Eingang liegt ein großer Türstein, voll mit Spiralmustern verziert. Diese Muster findet man auch innerhalb der Anlage in hoher Zahl. Ein Leitmotiv unserer Ahnen, der Kelten und Megalithiker. Spannend erscheint, dass genau zur Winzersonnenwende, dem 21. Dezember, die Sonnenstrahlen für einen Zeitraum von 15 Minuten auf die hinteren Steine des Grabganges fallen. Diese Anlage ist also offensichtlich auf die Wintersonnenwende geeicht bzw. errichtet worden. Sie wurde um 3.200 vor Christus erbaut. Professor Hawkins hat neben Newgrange Messungen in Ägypten angestellt und dabei festgestellt, dass zum Beispiel die Anlage des großen Tempels von Amon-Re in Karnak, Luxor, welche um 1.070 v. Chr. erbaut wurde, ebenso auf den Azimut von 119 Grad auf die Wintersonnenwende ausgerichtet wurde. Vieles aus Ägypten ist immer noch unentdeckt und wir kennen historische gesehen keine wirkliche Jugendzeit dieser hochentwickelten Kultur. Woher kam diese? Bekannt ist jedoch, dass die Tochter des Pharao Cheops um 2.600 vor Christus blonde Haare hatte. Blonde Haare können jedoch vom Ursprung her nur auf die nördlichen Länder der Nord- und Ostsee geografisch geortet werden. Also müssen die Pharaonen bereits zu der Zeit enge Verbindungen zu unserer Kultur gepflegt haben. Ich kann Ihnen als Mediziner aus dieser Sicht nur mitteilen, dass die Entstehung von blondem Haar auf ein Gebiet zurückgeht, welches verhältnismäßig wenig Sonnenschein hat, Nebel, Wollen und einen dunkleren Winter kennt. Wir sprechen also von Nordeuropa. Tacitus berichtete bereits von den Nordmännern und Weibern von einer trinkfreudigen Rasse rotblonder Germanen. Wir wissen aus heutiger medizinischer Sicht, dass dunkelhäutige Menschen mehr Vitamin D3 benötigen als hellhäutige. Das erklärt sich alleine dadurch, dass die Sonne in nördlichen Breitengraden weniger scheint und einen flacheren Winkel auf die Erde wirft. Ein dunkelhäutiger Mensch in Skandinavien hat ernsthafte Probleme mit seiner Vitamin-D-Versorgung zu erwarten, was bis zur Rachitis führen kann.



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