58. Der Fall Babel und unsere Sprache!

Der Fall Babel und unsere Sprache


1.Buch Moses 11:

4und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, dass wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut über die ganze Erde. 5Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. 6 Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. 7Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! 8So zerstreute sie der Herr von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. 9Daher heißt ihr Name Babel, weil der Herr daselbst verwirrt hat aller Welt Sprache und sie von dort zerstreut hat über die ganze Erde.


Die Menschen sprachen nicht mehr eine Sprache. Sie wurden zerstreut. Metaphorisch könnte man auch sagen, man hat die linke von der rechten Gehirnhälfte getrennt. Wie ich dazu komme, erkläre ich Ihnen gleich. Betrachten wir uns erst einmal den obigen Text. Der Hauptgrund zum Bau des Turmes von Babel war scheinbar der, dass man verhindern wollte, dass das Volk über die ganze Erde zerstreut wird. Das Böse, das Teuflische, beabsichtigt immer die Spaltung, die Trennung und das Abspalten von dem EINEM. Wenn Jesus sagte, dass wir das Linke und das Rechte vereinen sollten, das Weibliche und das Männliche zu EINEM vereinen sollten, so ist das auch eine klare Aufforderung unsere beiden Gehirnhälften zu vereinen. Eine Hälfte ist rechts, eine links, die eine wird als der weibliche Teil, der andere als der männliche Teil interpretiert. Die linke Gehirnhälfte ist für das abstrakte Denken verantwortlich, die rechte Gehirnhälfte für Logik und räumliches Denken. Für Sprachen benötigen wir eine Verbindung zwischen beiden Gehirnhälften. Lassen wir einmal die angeblichen Geschehnisse über Babel zur Seite und betrachten uns nur die oben zitierte Passage isoliert. Die Einwohner von Babel scheinen gewusst zu haben, dass man sie trennen möchte, dass man deren Sprache und das Volk zerstreuen will. Diese Information lag ihnen also vor. Nur aus diesem Grund wollten sie den Turm errichten. Sie wollten also die Teilung, die Spaltung ihres Volkes verhindern. Nun stelle ich die berechtigte Frage, ob die Verhinderung der Teilung eines Volkes eher böser, oder guter Natur ist? Wenn wir davon ausgehen, dass „Diabolo = Teilung/Spaltung“bedeutet, dann wäre die weitere Frage zu stellen, wer denn nun ein böses Ansinnen hatte? Wozu genau sollte der Turm dienen? Sie bauten ihn in der Absicht, eine Teilung zu verhindern. Wir wissen, dass alles im Universum Schwingung = Resonanz ist. Wozu baut man heute Türme? Um Resonanzen zu verbreiten, um hohe Masten zu errichten. Uns ist ebenso bekannt, dass Mikrowellen und niederfrequente Felder das menschliche Gehirn beeinflussen können und eine Abkopplung der Interaktion zwischen den beiden Gehirnhälften verursachen kann. Ebenso gibt es zwischenzeitlich genügend wissenschaftliche Studien darüber, wie Elektrosmog und 4G/5G Krebs verursachen können. Deutsche Studien von Dr. Mutter haben ebenso gezeigt, dass ein Mobilfunkgerät in der Nähe eines Menschen die Rezeptoren zur Umwandlung von Vitamin D negativ beeinflusst und die Aufnahme verhindert, womit unser Immunsystem geschwächt wird. Weiter habe ich meinem Buch dargelegt, dass wir unzählige Aufnahmen von Kirchtürmen aus dem 19. Jahrhundert finden können, auf denen kein Kreuz zu finden ist. Wozu wurden diese Gebäude ursprünglich wirklich genutzt? Wäre es nicht denkbar, dass man in Babel deshalb den Turm errichten wollte, um dort Schwingungen zu erzeugen, die eine Spaltung des Volkes verhindern sollte. Eine Art Tesla-Turm des Altertums mit positiven Resonanzen und/oder freier Energie? Das unsere Ahnen vor Jahrtausenden hochtechnologisch entwickelt sein mussten, erschließt sich jedem, der sich einmal mit den altertümlichen Bauten auch nur im Ansatz beschäftigt hat. Wenn wir weiterhin davon ausgehen, dass es bei dem beschriebenen Gott im Alten Testament um einen rachsüchtigen und eifersüchtigen Gott gehandelt haben muss, dann erschließt sich relativ schnell, dass dieser Gott (Möchtegern-Gott), auf das Volk Babels eifersüchtig war und in ihnen eine Art Konkurrenz gesehen hat. In Anbetracht der Tatsache, dass wir die Kinder und Erben des wahren Schöpferischen und Göttlichen sind, sind auch wir in der Lage unsere eigene Realität zu erschaffen und uns die Welt nach unseren positiven Vorstellungen zu gestalten. Es scheint genügend Kräfte zu geben, die uns von unserem wahren Wesen abhalten möchten, um uns in der ewigen Versklavung zu halten.


Der Herr sprach: „es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen…“. Aber ist das nicht genau das, worauf es ankommt? Das wir wieder eine Sprache sprechen, wir wieder EINS sind? Ein guter Gott würde genau dies begrüßen und sich seines Volkes erfreuen. Es geht weiter: „…nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun“. Ja, wunderbar. Wir sind der Schöpfer unserer Realität. Wir können alles erreichen, was wir uns vorgenommen haben. Und das natürlich auch im Positiven. Es steht nichts davon in dieser Textpassage, dass es im Negativen war. Wenn wir wieder davon ausgehen, dass das Böse spaltet, und vor allem, dass das wahre Göttliche nur Liebe kennt, kann eine Schöpferkraft niemals strafen, lügen oder zerstören. Wer oder was also ist dieser Gotte des Alten Testamentes.


5. Buch Moses 4:24: Denn der HERR, dein Gott, ist ein verzehrendes Feuer, ein eifersüchtiger Gott!


Ein gefallener Engel? Diabolo? Die Lösung finden wir in der nächsten Textpassage:

„7Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe! 8So zerstreute sie der Herr von dort über die ganze Erde, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. 9Daher heißt ihr Name Babel, weil der Herr daselbst verwirrt hat aller Welt Sprache und sie von dort zerstreut hat über die ganze Erde.“


Vor allen Dingen ist es bemerkenswert, dass hier von „uns“ gesprochen wird. Die Menschen werden gespalten und verwirrt. Das Göttliche Prinzip würde niemals Verwirrung stiften. Wer unseren Geist vergiftet und verwirrt, können wir gerade in der aktuellen globalen Situation wunderbar betrachten. Alles wiederholt sich, täglich grüßt das Murmeltier, solange wir uns nicht erinnern, wer wir sind und wer wir waren. Solange wir die Lügen nicht offenbaren, denn das Böse muss wie Rumpelstilzchen beim Namen genannt werden. Nur so können wir es eliminieren. Könnte es also nicht durchaus so gewesen sein, dass man uns mit der Geschichte um Babel eine 180o-Verdrehung der Tatsachen präsentiert? Krankheit, Lügen und Leid werden in meinen Augen niemals von einer göttlichen Natur erzeugt, sondern nur vom Menschen selbst. Wenn also in Babel wirklich unschöne Umstände herrschten, so hat man das Unglück selbst angezogen. Mit Sicherheit von keinem Gott der Liebe, es sei denn, da hatte die andere Seite ihre Finger im Spiel. Aber betrachten wir die Inhalte meines und vieler anderer Bücher, sowie die Lehren von Jesus, dann sollte es unser Hauptziel, wieder EINS zu werden. Eine Sprache, ein Volk, das Männliche und das Weibliche vereinen. In den Petrus-Akten, 38. Phil. Akten 34, finden wir folgende Wort dazu:

„Wenn ihr nicht das Rechte zum Linken macht und das Linke zum Rechten und das, was oben ist, zu dem, was unten ist, und das was hinten ist zu dem, was vorne ist, werdet ihr das Reich nicht kennenlernen.“


Und sagte er nicht ebenso, dass wir es ihm gleichtun sollen, und auch seine Werke vollbringen, dass wir das Schöpferprinzip auch in uns tragen und es zu Substanz machen können? Siehe Johannes 14,12:

„Amen, amen, ich sage euch: Wer an mich glaubt, wird die Werke, die ich vollbringe, auch vollbringen und er wird noch größere vollbringen, denn ich gehe zum Vater.“

War das nicht genau das, was die Menschen in Babel beabsichtigten?

6 Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun.


Selbst wenn es so wäre, dass Gott fürchtete, dieses Volk könne sich zum Negativen hin entwickeln, da sie alles erreichen, was sie sich vornehmen, wäre hier Präjustiz angewandt worden. Nur weil es sein kann, dass man überheblich wird, stifte ich vorsorglich für Verwirrung und spalte das Volk. Wie bitte? Das erinnert mich an den Film „Minority Report“. „Schatz, Du könntest mich irgendwann vielleicht verlassen oder fremdgehen. Ich reiche mal vorsorglich die Scheidung ein.“


Betrachten wir einmal weiter, welcher Gott, bzw. Götter in Babel verehrt wurden. Der Gott der Mesopotamier wurde Marduk, auch Bel-Marduk, oder Bal-Marduk genannt. Er war zuerst der Stadtgott von Babel/Babylon und später der Hauptgott des babylonischen Pantheons. Er vereinte in sich über andere ehemalige fünfzig Götter. Ebenso ersetzte er das Tritett von An, Enlil und Enki, die wir als die Anunnakis kennen. Marduk übernahm die Funktionen all der vorherigen Götter, womit wir hier auch einen Hinweis finden, dass eine Art Monotheismus geschaffen wurde. Das Christentum ist nachweislich nicht die erste Religion, die einen Monotheismus besaß. Folgende Götter wurden ersetzt, wobei die Liste nicht vollständig ist:


§ Asaru, der Wissen von allen Pflanzen und Bäumen hat,

§ Asarualim, der das geheime Wissen besitzt,

§ Asarualimnunna, der die Kraft in die Rüstung bringt,

§ Asalrududu, der das flammende Schwert trägt,

§ Namru, der Weisheit und Wissen von allen Dingen gibt,

§ Namtillaku, der geheime und machtvolle Herr,

§ Tutu, der die Trauernden beruhigt.


Ich persönlich erkennen keine ersetzte Gottheit, die dem Sinne des Bösen entspricht. Marduks Aufstieg wird so beschrieben, dass er der Sohn von Ea und Damkina war. Deren Eltern Tiamat und Apsu wollten alle ihre Kindergottheiten vernichten, jedoch kam ihnen Ea zuvor und tötete schließlich ihren Vater Apsu. Tiamat hingegen überlebte und zeugte viele Ungeheuer, die gegen die göttlichen Kinder kämpfen sollten. In der Not wählten die göttlichen Kinder Marduk zu ihrem Anführer, der sich bereit erklärte, sie zu retten. Der Sage nach tritt er im Chaosdrachenkampf Tiamat gegenüber und spaltet diese in zwei Teile, aus denen er den Himmel und die Erde schuf. Er und sein Vater Ea erschaffen anschließend die Menschheit aus Lehm. Schauen wir uns hingegen die Beschreibung von Gott, speziell im „Alten Testament“ an, finden wir einen rachsüchtigen, eifersüchtigen und zornigen Gott wieder. Wenn Sie die Wahl zwischen diesen beiden hätten, welchem würden Sie den Vorzug geben?


Kommen wir nun wieder zurück zu den alten Schriften. Viele Schriften des Altertums waren Bilderschriften, bzw. eine Bildersprache. Hier werden linke und rechte Hirnhälfte gleichermaßen gefordert. Hat man uns durch die Teilung der Menschheit in verschiedene Sprachen und der Verwirrung die Möglichkeit genommen EINS zu sein. War das wieder einmal eine der fiesen Dinge aus der Trickkiste, die angewandt wurden, um uns im Dunklen zu halten? Fest steht: Eine einzige Sprache wäre Ordnung und EINS, die Verwirrung und Sprachteilung bedeutet Chaos und Spaltung. Über das Thema Bel/Bal habe ich in meinem letzten Buch ein eigenes Kapitel geschrieben, dessen Inhalt zu erkennen gibt, dass dieser Titel doch nicht so satanisch erscheint, wie viele meinen zu glauben. Die Kirche hat schon immer gerne Titel und Symbole anderer Religionen okkupiert oder diffamiert, worüber ich in meinem Buch „Wenn das Jesus wüsste“ausführlich berichtete. In meinem Buch „Wenn das Jesus und unsere Ahnen wüssten“ lege ich ebenso den eindeutigen Beweis nahe, dass sämtliche Feiertage des Christentums auf wesentlich älteren Kulturen basieren und verzerrt wurden. Ganz zu schweigen vom okkulten Wissen über die Astrotheologie, der ich in diesem Buch ein ganzes Kapitel gewidmet habe. Heute wird der Turmbau zu Babel eher als Herrschaftsanspruch ausgelegt. Sehen Sie sich dazu einmal das Gebäude des EU-Parlamentes in Brüssel an, welches von der Architektur an den Turm zu Babel angelehnt scheint. Der Vatikan baute seinen Audienzsaal in Form eines Schlangenkopfes. Lief der Dieb aus dem Kaufhaus und rief, haltet den Dieb. Die totale Verdrehung. Die bösen Jungs stellen sich als die Guten dar.



Abb.: li: Turmbau zu Babel, rechts: Werbeplakat der EU, die Sterne auf dem Kopf und durch Massenmedien gehirngewaschene Menschen mit quadratischem Kopf.




Abb.: Bei diesem Bild, welches gerne den Anunnaki zugeordnet wird, könnte es sich durchaus um die Darstellung des Chaosdrachenkampfes oder eines Kampfes von Marduk handeln.


Zum Thema Chaoskampf oder Chaosdrachenkampf sollte man erwähnen, dass es sich sogar laut Wiki….. um ein typisches Motiv der indogermanischen Religionen handelt. Ein Gott oder Held, der das Gute repräsentiert kämpft gegen das Chaos, um die Ordnung wieder herzustellen. Das Chaos wird meist in Form einer Schlange, Wasserschlange oder eines Drachen dargestellt. Beispiele für Chaoskämpfe sind Thor gegen Jormungandr, Marduk gegen Tiamat, Indra gegen Vritra oder Zeus gegen Typhon. Gerade im deutschsprachigen Raum sind Sagen von Rittern gegen Drachen fester Bestandteil unserer Sagenwelt. In der Psychologie deutet C.G. Jung den Drachen als Schatten-Archetyp, bei dem der Ritter seine Ängste und überwinden muss, da er der Liebe im Weg steht.




Abb.: Gottheit Marduk

Haben Sie sich vielleicht beim Betrachten des Bildes vom Turmbau zu Babel die Mühe gemacht, die Ebenen zu zählen? Es sind sieben! Die Himmelsburg der Atlanter und Asen wurde mit sieben Ebenen beschrieben. In der obersten Ebene wurden die Götter oder höchsten Krieger beerdigt und geehrt. Kommt daher der Begriff „Der siebte Himmel“? Wollte man in Babel vielleicht auch nur genau solch eine Himmelsburg errichten? Ein altes Andenken an das Wissen und die Lehren der Atlanter? Ebenso zählen wir die sieben Chakren, sowie auch sieben verschiedene Astralebenen. Gott schuf in sieben Tagen die Erde. Die sieben ist eine heilige Zahl, die in der Mythologie oft verwendet wird. Sie vereint die göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung, Liebe, sowie die Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung. Denken wir auch an die Märchen „Schneewitchen“ (die sieben Zwerge), „Der Wolf und die sieben Geißlein“, „Die sieben Raben“ und „Das tapfere Schneiderlein“ (…siebene auf einen Streich).

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