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  • Autorenbildhpreinhardt

10. Abraham folgte einem nordischen Mondkult

Abb.: Nordische / Keltische Mondgöttin Cerridwen


Im ersten Kapitel haben Sie gelesen, wie Sarai und Abram dem Mondgott Sin-Nanna huldigten und ein Gebet sprachen. Der Ursprung ihrer Herkunft in Ur und Harran waren zu dieser Zeit die wichtigsten Kultstätten des Mondkultes. Abraham hieß, bevor er Abraham wurde, Abram. Sarah hieß, bevor sie Sarah wurde, Sarai. Deshalb können sie in diesem Buch beide Schreibweisen lesen. Einer der Söhne Abrahams war Ismael. Ismael war ein Kind von ihm mit Hagar, der ägyptischen Dienerin seiner Frau Sarai. Aus Ismael gingen die arabischen Stämme hervor, so die Bibel. Es ist also anzunehmen, dass Ismael den Mondkult seiner Familie weiterpflegte. Immerhin ist das Symbol des Islam noch heute die Mondsichel. Doch woher kommt dieser Glaube ursprünglich?

 

Lesen wir die Namen der Götter Sin, Nanna, Innana, Ishtar, Ea oder Enki sind sie sumerischen, bzw. akkadischen Ursprungs. Wer mein Buch über die Geschichte von Noah gelesen hat, weiß, dass die Geschichte Mesopotamiens seinen Ursprung in Atlantis nahm. Die Arche von Noah startete nicht in Mesopotamien, sondern von Atlantis, von Šuruppak auf Atlantis. Die letzten Überreste dieses ehemaligen Imperiums sind heute noch über Wasser sichtbar. Es sind die friesischen Inseln vor Deutschland, bzw. die weiteren Inseln Helgoland, Sylt und Amrum. Die Nordsee war vor der großen Sintflut vollkommen mit Land bedeckt. Am Grunde der Nordsee findet man unendlich viele zivilisatorische Überreste. Dieses Gebiet nannte man „Doggerland“. England, Irland, Schottland, Dänemark, Deutschland, Niederlande, Belgien und Frankreich waren mit Landmasse verbunden.

 

 

In den alten Schriften nennt man es auch „Idafeld“, extrem fruchtbares Land, in dem Milch und Honig floss. Erst nach der Sintflut entstand langsam dieser Kultur in Mesopotamien. Die Überlebenden Anunnaki teilten die Gebiete unter sich auf, Noah ging nach Ägypten, sein Sohn Sem/Shem zeugte einen Sohn mit dem Namen Ashur, der die Stadt Ashur in Mesopotamien gründete. Einen weiteren Nachweis dafür finden wir, falls wir uns dem Kult um den Mond näher betrachten.

 

In Stonehenge beobachtete man nicht nur den Sonnenverlauf, auch wurde der Verlauf des Mondes intergiert. Man beobachtete den Punkt am Horizont, an dem der Mond aufgeht, stellte jedoch fest, dass dieser eine Pendelbewegung von 10o ausführt. Alle 19 Jahre erscheint der Mond dann wieder am exakt gleichen Punkt. Wir sprechen hier von einem heute noch immer gleichen Mondrhythmus von neunzehn Jahren. Man verknüpfte also schon damals den Mondverlauf mit dem der Sonne. Ziel war die Bestimmung des gemeinsamen Zeitpunktes, indem Sonne und Mond gemeinsam am höchsten Wendepunkt am Horizont erscheinen. Man nennt es das „Lunisolarjahr“. Diodor von Sizilien beschrieb im 1. Jahrhundert vor Christus, dass im Hyperboreer-Land, also im Land über dem Nordwind, deren Gott alle neunzehn Jahre die Insel (Helgoland) besucht. Zu dieser Zeit stellen sich die Ausgangsstellungen der Sterne wieder her. Dies wurde von Menton, einem griechischen Astronomen 432 v.Chr. bestätigt. Deshalb wird dieser Zeitraum heute noch das „Mentons Jahr“ genannt.

 

Doch jetzt wird es außerordentlich spannend. Denn, beobachten wir das zeitlich dokumentierte Auftauchen eines „Lunisolarjahres“ in den Kulturen untereinander, erhalten wir einen Verlauf von Stonehenge bis nach China. Um 3000 v. Chr. datiert man Stonehenge, zur Zeit Hammurabis in Babylon datiert man das erstmalige Beschreiben des Lunisolarjahres um 1700 v. Chr., bei den Griechen um 432 v. Chr. und bei den Chinesen erst später. Das lässt einen Verlauf des Wissens von West nach Ost erkennen. Immerhin stammen die Worte für Mond, Sterne und Sonne nachweislich ebenso aus dem Indogermanischen., der urnordischen Sprache. Von dem Wort Mond leiten sich auch das Wort Monat und das Wort Menstruation ab. Sie können mit mir zusammen erkennen, dass wir bei unseren Urahnen zur Megalithiker-Zeit unmöglich von Barbaren, einem unwissenden oder einem kulturlosen Volk sprechen dürfen.

 

Werfen wir nun einen Blick nach Newgrange in der Nachbarschaft von Stonehenge. Dort liegt in Irland ein Grab mit einem großen Hügel. Durchmesser 85 Meter, Höhe 11 Meter. Vor dem Eingang liegt ein großer Türstein, voll mit Spiralmustern verziert. Diese Muster findet man auch innerhalb der Anlage in hoher Zahl. Ein Leitmotiv unserer Ahnen, der Kelten und Megalithiker. Spannend erscheint, dass genau zur Winzersonnenwende, dem 21. Dezember, die Sonnenstrahlen für einen Zeitraum von fünfzehn Minuten auf die hinteren Steine des Grabganges fallen. Diese Anlage ist also offensichtlich auf die Wintersonnenwende geeicht bzw. errichtet worden. Sie wurde um 3200 v.Chr. erbaut. Professor Hawkins hat neben Newgrange Messungen in Ägypten angestellt und dabei festgestellt, dass die Anlage des großen Tempels von Amon-Ra in Karnak, Luxor, welche um 1070 v. Chr. erbaut wurde, ebenso auf den Azimut von 119 Grad auf die Wintersonnenwende ausgerichtet wurde. Vieles aus Ägypten ist immer noch unentdeckt und wir kennen historische gesehen keine wirkliche Jugendzeit dieser hochentwickelten Kultur. Woher kam diese? Bekannt ist jedoch, dass die Tochter des Pharao Cheops um 2600 v.Chr. blonde Haare hatte. Blonde Haare können jedoch vom Ursprung her nur auf die nördlichen Länder der Nord- und Ostsee geografisch geortet werden. Also müssen die Pharaonen bereits zu dieser Zeit enge Verbindungen zur nordischen Kultur gepflegt haben. Ebenso tragen 70% aller britischen Männer die gleichen Gene wie Tutenchamun, bei den Ägyptern sind es hingegen nur 1%.


Einen weiteren Beweis einer Kulturbewegung von Westen nach Osten, und nicht umgekehrt, erkennen wir auch an den Datierungen von megalithischen Gräbern. In den unsrigen Küstengebieten entstanden Megalithgräber in einer großen Zahl um 2400 v.Chr. und vorher. In Anatolien und Griechenland erhalten wir die ersten Datierungen nach der C14-Methode um 2000 v. Chr. Das zentralanatolische Großreich der Hethiter entstand erst im zweiten Jahrtausend v.Chr. Die Theorie, dass die Besiedlung und Eroberung von Ost nach West stattfand macht kaum einen Sinn. Wer will aus einem Land, dass voll Sonne frönt, fruchtbares Land bietet, Süßwasser und mildes Klima bietet, freiwillig auswandern? Es macht biologisch keinen Sinn, denn dann gäbe es kaum noch Menschen mit blonden Haaren sowie blauen und grauen Augen, welche nur in Gebieten mit wenig Sonne über eine lange Zeit hinweg entstanden sind. Diese Tatsache erfordert, dass ein Volk über einen sehr langen Zeitraum hinweg keinen Kontakt zu den südlichen Völkern gehabt haben kann. Es ist auch faktisch keine genetische Vermischung in den Nordvölkern feststellbar. Anders herum macht es wieder durchaus mehr Sinn. Das nordische Klima war rau, bot wenig Sonnenlicht und bot keinen Anreiz zur Einwanderung. Tacitus stellte eine entscheidende Frage:

„Wer hätte ...nach Germanien ziehen wollen, das ohne Reiz im Aufbau seiner Landschaft und rau im Klima, dessen Bearbeitungsmöglichkeiten kümmerlich und dessen Gesamteindruck niederdrückend ist..., es sein denn, es wäre seine Heimat.“ 

 

Abgesehen davon finden wir die Worte für Biber, Bär und Wolf in der indogermanischen Sprache, jedoch keine Worte für Tiger, Löwe, Giraffe oder Affe. Im 19. Jahrhundert entdeckten viele Forscher, dass zwischen europäischen und vorderasiatischen Sprachen eine Verwandtschaft besteht. Im altindischen Sanskrit um 1000 vor Christus ist bekannt, dass die dortigen Worte für Familienmitglieder wie Vater, Mutter, Tochter, Bruder, Sohn, Schwester, Schwiegervater und Nichte aus dem indogermanischen, der ursprünglich nordischen Ursprache stammen.

 

Abb.: Grabmal in Algerien, „Das Grab der Christin“ Quelle: Adobe Fotostock

 

In Algerien, Tunesien und Marokko existieren auch weit über 1.000 Dolmen und Megalithgräber. Diese Gräber stimmen größtenteils mit denen in Nord- und Nordwesteuropa überein. Die Erbauer dieser Dolmen und Megalithgräber waren zeitlich nachvollziehbar die Völker aus dem Bereich der Nord- und Ostsee, welche über die Zeit durch ganz Europa nach Nordafrika wanderten und schließlich blonde und blauäugige hervorbrachten. Aktuelle wissenschaftliche Berichte sprechen von der Ansiedlung der Nordvölker um die Zeit von 4.000 vor Christus.

 

Das obige Bild eines megalithischen Bauwerks, einer Art Stufenpyramide, steht in Algerien in Cherchell. Biblisch kennen wir diesen Ort unter dem Namen Caesarea. Hier residierten einst die Klientenkönige Juba II. und sein geliebtes Weib Kleopatra VIII. Selene. Sie war die Tochter der berühmten Kleopatra VII. und Markus Antonius. Er war ein Ziehsohn von Juba I. und seiner Frau. Juba II. wurde kurz nach seiner Geburt in dieses Königshaus in Sicherheit gebracht. Sein Zwillingsbruder wurde in ein anderes Haus gegeben. Ihr Grab nennt sich „Grab der Christin“. Wieso? Sie war Ägypterin, er numidischer König unter römischer Kontrolle. Sie lebten beide zur gleichen Zeit wie Jesus Christus. Sie müssten also direkten Kontakt zu ihm gehabt haben müssen, damit man dieses Grab so nennen kann. Und das hatten sie auch. Er wurde später unter dem Namen Apostel Thomas bekannt und war der Zwillingsbruder von Jesus. Die vollständige Geschichte dieser unglaublichen Ereignisse können Sie in meinem als Roman verfassten Buch „Die Jesusbrüder“ und „Thomas – Mein Leben als Apostel“ lesen. Es ist wirklich eine gigantische Geschichte. Er tauschte mit seinem Bruder Jesus oft die Rollen, Selene tauschte oft die Identität mit Maria Magdalena, damit sie während ihrer jahrelangen Verfolgung unentdeckt bleiben können. Sie zogen auch einige Jahre eine Tochter von Jesus und Maria Magdalena auf. Aber, liebe Leserschaft, das ist ein ganz anders Thema, obwohl sehr spannend.

 


 

Abb.: Türstein in Newgrange, Irland. Quelle: Adobe Fotostock

 

 

Abb.: Newgrange, Irland. Quelle: Adobe Fotostock

 

 

Abb.: Dolme aus dem Gebiet um Cornwall. Quelle. Adobe Fotostock

 

Wir können festhalten, dass Sonnenkult und Mondkult aus den nördlichen Gefilden der Menschheit stammen und mit der Zeit nach der Sintflut, die sich 10.500 v.Chr. abspielte, langsam in Mesopotamien ausbreitete. Noah startete mit seiner Arche auf Helgoland, dem ursprünglichen Avalon, dem Heiligen Land, und nahm viele Menschen, nicht nur seine Familie, mit sich. Ebenso große Datenbanken an Genmaterial, welches gesichert wurden. Noah war ein Vorfahre Abrahams und Isaaks und der Sohn von Enki und Batanaš, einem Anunnaki und einer Erdenfrau. Dieses Erbe, dieses blaue Blut, bekamen auch Abraham und seine Erben mit.

 

Im Mondkult verehrte man nicht nur das Erleuchten der Nächte. Der Mond galt auch als Zeitmesser, als Erhalter des Lebens, Spender des Regens, Nachtgott und König der Toten. In ursprünglichen nordischen Gebieten nannte man ihn bei den Goten Mena, in Angelsachsen Mona, altnordisch Mani. Sie waren ursprünglich männlicher Natur, siehe Sin bei den Akkadiern und Terahiden und bei den Ägyptern Thot. Erst bei den Griechen und Römern kamen weibliche Aspekte hinzu, siehe Selene oder Luna. Bei den uralten Glaubensrichtungen war der Mond männlich und die Sonne weiblich, später umgekehrt. Eines blieb hingegen gleich: Sie waren immer im entgegenstehenden Geschlecht benannt. Bei den alten Kelten und Germanen hieß ihr Stammvater Mannus. Und hier wird es besonders interessant. Während in der Bibel Noah als Stammvater nach der Sintflut galt, so ist es mit Mannus bei den nordischen Völkern gewesen. Auch bei Mannus entstanden, wie bei Noah ebenso, drei Stammlinien. Bei Noah waren es die von Ham, Sem und Japhet. Bei Mannus waren es die Hermionen, die Ingaevonen und die Istaevonen. Dem Gott Mannus haben wir die Begriffe Mensch und Mann zu verdanken.

 

Laut den assyrischen Überlieferungen hatte der Sohn Noahs, Sem, einen Sohn mit dem Namen Ninus, der König wurde. Dieser Ninus zeugte den Trebeta, der die deutsche Stadt Trier (Treverum-Trebeta) gegründet haben soll. Antike Geschichtsschreiber berichteten sogar davon, dass in Trier und in Assyrien die gleiche Sprache gesprochen wurde: Indogermanisch ist die ursprüngliche Sprache der Nordvölker. In einer deutschen Chronik können wir lesen, dass Noah einen Sohn mit dem Namen Tuisto hatte. Tuisto ist der Namensgeber für die Deutschen (Teutschen). Dieser Tuisto soll einen Sohn mit dem Namen Mannus gehabt haben. Dieser Mannus wiederum einen Sohn mit dem Namen Trebeta. Somit wäre König Ninus mit Mannus gleichzusetzen und Tuisto wäre mit Sem gleichzusetzen. Gehen wir jedoch auf die Suche in biblischen Texten, finden wir weder einen Mannus, noch einen König Ninus. Wer war er also im biblischen Sinn? Sem hatte mehrere Söhne. Elam, Ashur, Arpachschad, Lud und Aram. Wer uns hier sofort ins Auge fällt, ist Arpachschad, denn er ist der direkte Vorfahre von Abraham und Issak und Jakob, bzw. Israel. Er wurde zwei Jahre nach der Sintflut geboren und gilt laut Josephus als der Stammvater der Chaldäer. Das Wort Chaldäer soll Sternendeuter bedeuten. In der Sprachwissenschaft wurde der Begriff Chaldäer mit Aramäer gleichgesetzt. Der amerikanische Archäologe, Chirurg und Ethnologe Daniel Garrison Brinton (1837-1899) studierte in Yale und dozierte amerikanische Linguistik und Archäologie an der Universität von Pennsylvania. Er äußerte hoffnungsvoll:

 

„Wenn nun die ursprüngliche babylonische Hochkultur nun doch arisch sein sollte?“

 

-  Noah wurde mit weißer Haut, weißen Haaren und blauen Augen geboren,

-  Noahs Sohn Sem wird gleich beschrieben,

-  Aramäisch ist der indogermanischen Sprache, der Ursprache der nördlichen Völker, ähnlicher als jeder anderen,

-  die Sprachen der Hethiter, Philister und der Assyrer sind nordischen Ursprungs,

-  Abrahams Sohn Ismael wird oft mit roten Haaren dargestellt,

-  Moses Ehefrau Zippora wird in der Sixtinischen Kapelle des Vatikans mit blonden Haaren und weißer Haut dargestellt,

-  die Mondsichel war bereits in Atlantis eines der heiligsten Symbole,

-  das Lunisolarjahr wird erstmals von den Nordvölkern beschrieben und gelang anschließend nach Mesopotamien,

-  die ersten Könige von Mittanien trugen indoarische Namen,

-  die Städte der Philister Aschdod, Aschkelon, Ekron/Akkaron, Gat und Gaza sind indogermanischen Ursprungs.

 

Wenn König Ninus, alias Mannus mit Arpachschad gleichzusetzen ist, müsste Trebeta sein Sohn gewesen sein. Leider gibt hier die Bibel nicht viel her. Der einzig aufgeführte namentliche Sohn ist Schelach-Selach-Salah, siehe Genesis 11:14-15, aber er werden weitere Söhne und Töchter erwähnt, siehe Genesis 11:13. Im „Buch der Jubiläen“ gibt es aber noch einen Einschub. Dort wurde geschrieben, dass Schelach nicht von Arpachschad abstammt, sondern eine weitere Generation dazwischen liegt. Arpachschad und Nasueja, dann Kainam (Kenan) und Melka, und dann erst Schelach, der Muak heiratete.

 

Abb.: Ashur was the founder of the City Ashur in Mesopotamia, Trebeta was the founder of Trier in Germany.

 

Die Bibelforscher wollen das Geschehen um Abraham gerne in das 15. bis 17. Jahrhundert vor Christus datieren. Die Sintflut und die Geschichte um Noah nur rund 1000 vorher. Die Menschheit soll weitgehend durch die Sintflut ausgelöscht worden sein. Wie bitte wollen wir es erklären, dass nur rund 1000 Jahre später zu Zeiten Abrahams die Städte wieder voll mit Menschen sind? Und dann in einer solch großen Anzahl. Das würde wesentlich mehr Zeit benötigen. Man will sogar ausgerechnet haben, dass Abraham in seinen ersten fünfzig Lebensjahren mit Noah noch kommuniziert haben könnte. Zeitlich gesehen ist es nicht machbar, dass die Welt in dieser kurzen Zeit wieder so stark bevölkert wurde.

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